Ständig erschöpft: 9 Tipps für das Leben mit Fatigue

Nov 30, 2021 | Leben mit MS

Energielos, müde und ständig erschöpft, so fühlen sich Menschen, die von Fatigue betroffen sind. Fatigue ist eine klassische Begleiterscheinung bei chronischen Erkrankungen, wie der Multiplen Sklerose, Rheuma, krebskranker Menschen und Menschen nach überstandener Covid-19-Infektion.

Die Fatigue beeinträchtigt das Alltagsleben und die Lebensqualität der Betroffenen sehr.

Neben den körperlichen und geistigen Einschränkungen stoßen Betroffene zudem oft auf Unverständnis in ihrem Umfeld.

Bislang gibt es kein Patentrezept und keine zugelassene Therapie, die die Fatigue heilen kann. In den wenigsten Fällen können Medikamente helfen.

Um Betroffenen zu helfen ihren Alltag zu bewältigen und die Einschränkungen zu reduzieren kommt folglich nur eine nicht-medikamentöse Therapie in Betracht. Deshalb ist es hilfreich, alles Wichtige über die Krankheit zu wissen und Strategien kennenzulernen, die dir den Umgang mit Fatigue erleichtern können.

Diese 9 Tipps können dir helfen dein Leben mit Fatigue zu verbessern und die Symptome zu lindern.

Was ist Fatigue?

Der Ausdruck Fatigue (frz. Erschöpfung/Müdigkeit) steht für eine krankhafte und abnorme anhaltende Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit, die im Vergleich zu einem gesunden Menschen äußerst lange anhält und eine deutlich längere Erholungsphase benötigt.

Die Symptome der körperlichen und/oder mentalen Erschöpfung sind unabhängig von körperlichen Belastungen. Sie sind unkontrollierbar, willentlich nicht beeinflussbar und treten unabhängig von der Tageszeit auf.

Das Leben der Betroffenen wird stark und nachhaltig beeinträchtigt. Oft können die körperlichen, kognitiven und psychosozialen Anforderungen des Alltags trotz aller Willenskraft nur noch eingeschränkt bewältigt werden. Sie sind gezwungen alles langsamer angehen zu lassen und öfter Pausen einzulegen, ohne Rücksicht auf ihre persönlichen Umstände.

Die Fatigue tritt in Verbindung mit vielen neurologischen Erkrankungen auf. Bei Multiple Sklerose gehört sie zu den typischen unsichtbaren Symptomen. Auch bei anderen nicht-neurologischen chronischen Erkrankungen kann Fatigue auftreten. Zudem gibt es noch das viel diskutierte Chronische Müdigkeitssyndrom, auch als Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS) bezeichnet, das häufig nach Virusinfekten auftritt.

Fatigue: Eines der unsichtbaren Symptome bei Multiple Sklerose
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Fatigue und Multiple Sklerose (MS)

Viele Menschen verbinden MS mit körperlichen Beschwerden. Doch MS-Betroffene leiden unter vielen von außen nicht sichtbaren Symptomen. Hierzu zählen unter anderem Augen- und Sehbewegungsstörungen, Atem-, Sprech- und Schluckstörungen, Blasen- und Darmstörungen, Depressionen, kognitive Störungen, Sensibilitätsstörungen, sexuelle Störungen, Schlafstörungen, Schmerzen und Spasmen.

Auch die Fatigue zählt zu den Beschwerden und belastet MS-Betroffene häufig besonders, denn neben den kognitiven und körperlichen Symptomen erleben sie oft das Unverständnis von anderen Menschen. Das ist darin begründet, das MS-Betroffene zumeist gesund aussehen und die abnorme Erschöpfbarkeit, Depressionen, Schmerzen oder kognitive Einschränkungen für Außenstehende nicht sichtbar und nachvollziehbar sind.1

Die Komponenten und Formen der Fatigue

Die Ursachen der Fatigue sind trotz Forschung bislang nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich ist, dass von Mensch zu Mensch unterschiedliche Faktoren zu ihrer Entstehung beitragen.

Fatigue besteht aus zwei Komponenten. Die der körperlichen Erschöpfung und die einer kognitiven Erschöpfung und tritt in zwei Formen auf.

Die primäre Fatigue

Experten führen die primäre Fatigue auf die MS-Erkrankung selbst zurück. Als direkte Folge der Schädigung des zentralen Nervensystems (ZNS) durch die Krankheit MS. Die MS-typischen Schädigungen, insbesondere die des Myelins (die Schutzschicht der Nerven), haben eine Verlangsamung der Reizweiterleitung zur Folge, die dann zu der außergewöhnlichen Müdigkeit führt.

Zudem wird vermutet, dass Fatigue mit einer Schädigung der Nebennierenrinde in Verbindung gebracht werden kann. Die Nebennierenrinde ist Bestandteil der Nebennieren. In ihr werden lebenswichtige Hormone produziert, die u.a. auch für die Leistungsbereitschaft zuständig sind. Eine dauerhaft vorliegende chronische Entzündung führt zur Schwächung der Nebennierenrinde.

Die primäre Fatigue wird in unterschiedliche Formen unterteilt:

  • Übermäßige Ermüdung, die nicht in direkter Verbindung mit Bewegungen oder Aktivitäten steht.
  • Eine neuromuskuläre Fatigue, die in bestimmten Muskelgruppen auftritt und
  • eine auf Wärmeempfindlichkeit zurückzuführende Fatigue.

Die sekundäre Fatigue

Im Gegensatz zur primären Fatigue geht die sekundäre Fatigue nicht von der MS aus.

  • Sie ist eine Reaktion auf andere Abläufe im Körper oder andere Erkrankungen, wie eine Blutarmut oder eine Schilddrüsenunterfunktion, die die Fatigue auslösen und verstärken können. Ursachen, die abgeklärt werden müssen und behandelt werden können.
  • Schlafstörungen können zur Erhöhung der Müdigkeit führen und die Leistungsfähigkeit einschränken.
  • Gang-, Geh- und Sehstörungen können dazu führen, dass ganz alltägliche Tätigkeiten den Körper sehr anstrengen und so zu einer schnelleren Erschöpfung führen.
  • Muskelkrämpfe und erhöhte Muskelspannungen können mit Schmerzen einhergehen und sind anstrengend, so dass Betroffene bereits nach kurzen Gehstrecken oder Tätigkeiten kraftlos und erschöpft sind.

Häufig tritt die Fatigue in Kombination mit psychischen Krankheiten wie Angststörungen oder Depressionen auf. Zudem kann die Fatigue eine Reaktion auf Medikamente oder Störungen des Immunsystems sein.2

Etwa 75 bis 95 Prozent der MS-Betroffenen leiden mehr oder weniger unter der bleiernen Erschöpfung. Bei vielen tritt sie bereits früh im Krankheitsverlauf oder direkt nach der Diagnose. Manchmal tritt sie auch erst im weiteren Verlauf auf. Dabei spielt es keine Rolle, welche Verlaufsform der MS vorliegt, oder wie groß der Grad der Behinderung ist – es kann jeden treffen.

Wie das Ärzteblatt berichtet, gilt es mittlerweile als unbestritten, dass das gemeinschaftliche Auftreten von Fatigue, Depressionen/Angst und kognitiven Störungen stark negativen Einfluss auf die Lebensqualität und die Berufsfähigkeit von MS-Betroffenen nimmt.3

Während ein Teil der Betroffenen eher körperliche Symptome empfindet, zeigen andere eine eher mentale Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, aber auch die Kombination tritt oft auf.

Die Fatigue kann auch das erste Krankheitsanzeichen sein, das auf Multiple Sklerose hindeutet.

Typische Fatigue-Anzeichen

Zu den typischen Anzeichen der Fatigue gehören:

  • anhaltende Müdigkeit, auch tagsüber,
  • Antriebslosigkeit,
  • Motivationslosigkeit,
  • Einschränkung der körperlichen und geistigen Belastbarkeit,
  • eine extrem schnelle körperliche und geistige Erschöpfung,
  • Leistungsminderung bei alltäglichen privaten und beruflichen Aufgaben,
  • die Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten,
  • Konzentrationsstörungen, verlangsamtes Denken und gestörtes Erinnerungsvermögen,
  • Wortfindungsstörungen, Sprachschwierigkeiten,
  • Gelenk,- Muskel- und Gliederschmerzen,
  • Schweregefühl in den Gliedmaßen,
  • Sehstörungen,
  • Schmerzen und
  • Depressionen.
Fatigue schränkt die Energie eines Betroffenen stark ein.
Fatigue schränkt die Energie stark ein. Sie kann sich als dauerhafter Energiemangel und Erschöpfungszustand zeigen, in bestimmten Intervallen auftreten, aber auch aus heiterem Himmel auftreten. Oftmals führen bereits einfache Tätigkeiten zu leeren Batterien.

Die Folgen der Fatigue:

Fatigue schränkt die Energie eines Betroffenen ein und das zuvor als „normal“ empfundene Maß an Aktivitäten ist unmöglich. Sie kann sich als dauerhafter Energiemangel und Erschöpfungszustand zeigen, in bestimmten Intervallen auftreten, aber auch aus heiterem Himmel auftreten.

Sie lässt den Betroffenen keine Wahl. Sie müssen Pausen einlegen um ihre leeren Batterien wieder aufzuladen.

Viele Betroffene haben ein gesteigertes Schlafbedürfnis und selbst nach einem ausgiebigen Schlaf fühlen sie sich erschöpft und sind teils unfähig aufzustehen. Zumeist baut sich die Erschöpfung im Tagesverlauf auf. Desto später es wird, um so leerer die Energie-Akkus.

Der Alltag der Betroffenen kann nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Sie müssen sich entsprechend einschränken und Aktivitäten streichen. Sei es im Beruf oder im Familien- und Freundeskreis. Dabei ist es gar nicht so leicht, den Alltag neu zu planen und dies im beruflichen wie privaten Umfeld anzusprechen und dies auch umzusetzen.

Denn oft müssen sich Betroffene erklären. Sei es, warum sie einen Mittagsschlaf benötigen, sie ihre Berufstätigkeit reduzieren müssen, abends zu müde sind um sich mit Freunden zu treffen oder warum sie den geplanten Kinobesuch mit den Kindern nicht wahrnehmen können.

Den Unterschied zwischen alltäglicher Müdigkeit und der bleiernen Erschöpfung der Fatigue verstehen Außenstehende zumeist nicht auf Anhieb. Was dazu führt, dass Betroffene lieber schweigen um nicht auf Unverständnis zu stoßen und auch zum sozialen Rückzug führen kann.

Vielen Betroffenen fällt es schwer das eingeschränkte Leistungsvermögen zu akzeptieren. Sie fühlen sich schuldig und führen es auf ein persönliches Versagen zurück. All dies kann den Leidensdruck der Betroffenen zusätzlich verstärken.

In diesem Video von „Einblick-MS-Begleiter“ beschreibt Regina eindrücklich, wie die Fatigue ihr Leben beeinflusst und wie sie sich selbst zu helfen weiß.

Depressionen und Fatigue

Da die Symptome wie Antriebslosigkeit, Ermüdbarkeit, verminderte Aufmerksamkeit und Konzentration und andere auch bei Depressionen auftreten, kann es sich schwierig gestalten die Fatigue abzugrenzen.

Aber auch, wenn die Auswirkungen der Fatigue teilweise denen bei Depressionen gleichen, handelt es sich um zwei verschiedene Krankheitsbilder, die bei MS auftreten können. Bei MS treten oft beide Krankheitsbilder überlappend auf.

Umfangreiche Informationen rund um das Thema Depressionen und Tipps zur Selbsthilfe findest du in meinem Artikel „Depressionen sind überwindbar: 9 Tipps zur Selbsthilfe„.

Wie wird Fatigue diagnostiziert?

Die Fatigue ist diagnostisch schwer objektiv zu erfassen. Die Diagnose gründet auf den subjektiven Angaben der Betroffenen und neurophysiologischen Testverfahren. Um die Fatigue klar von einer normalen Müdigkeit abgrenzen zu können und die Schwere der Störung festzustellen, setzten Ärzte standardisierte Fragebögen (Score) ein mit deren Hilfe sich die subjektiv erlebte Fatigue erfassen lässt.

Der gebräuchlichste Fragebogen ist der „Fatigue Severity Scale“ (FSS) mit neun Aussagen. Hier bewertet der Betroffene, ob diese Aussagen auf ihn zutreffen oder nicht. Der Nachteil dieses Tests liegt darin, dass sich die Aussagen nur auf die körperliche Fatigue bezieht.

Der von Prof. Dr. Flachenecker und Kollegen entwickelte Fragebogen „Würzburger Erschöpfungsinventar bei Multipler Sklerose“ (WEIMuS-Skala) berücksichtigt hingegen neben der körperlichen Erschöpfbarkeit auch die kognitive Leistungsfähigkeit.

Durch objektive Messmethoden kann die subjektiv erlebte Fatigue überprüft werden. Dabei werden einerseits Belastungstests eingesetzt, die ein mangelndes körperliches Durchhaltevermögen erfassen können, als auch neuropsychologische computergestützte Verfahren, die die kognitive Leistungsfähigkeit abbilden. Auch Ganganalysen können nützlich sein.

Tests, die die Intensität der Aufmerksamkeit überprüfen, ermöglichen eine Abschätzung des Schweregrads der Fatigue, eine Verlaufskontrolle und die Beurteilung der beruflichen Leistungsfähigkeit.

Da die Fatigue zumeist über den Tag zunimmt, werden die Tests mehrfach im Tagesverlauf durchgeführt.

Wie wird Fatigue behandelt?

Es sind einige Wirkstoffe auf dem Markt, die zur Therapie der Fatigue eingesetzt werden. Allerdings helfen sie nur in den wenigsten Fällen und bringen oft erhebliche Nebenwirkungen mit sich, insbesondere wenn sie mit anderen Medikamenten eingenommen werden. Deshalb ist in Deutschland bislang keines der eingesetzten Medikamente zur Therapie der Fatigue zugelassen.

So richtet sich das Augenmerk in der Behandlung in erster Linie auf eine nicht-medikamentöse Therapie. Zudem raten Ärzte meist zu einer Anpassung des Lebensstils.

Mit dem Ziel die Einschränkungen, die die Erschöpfbarkeit mit sich bringt zu verringern und dadurch die Lebensqualität der Betroffenen wieder zu steigern.

Welche ganzheitlichen Behandlungsansätze gibt es?

Da es bislang keine zugelassenen Medikamente, zur Behandlung der Fatigue bei MS gibt, können dir möglicherweise natürliche Heilmittel helfen.

Zu den natürlichen Heilmitteln zählt:

Rosenwurz

Rosenwurz (Rhodiola rosea) zählt zu den bekanntesten Adaptogenen. Das sind biologisch aktive Substanzen, die in bestimmten Pilzen und Pflanzen vorkommen. Adaptogene regulieren die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und den Energiestoffwechsel auf natürliche Weise und können dazu beitragen, dass die Folgen von Stress geringer ausfallen.

Studien zufolge kann Rosenwurz auch Müdigkeit reduzieren und den Serotoninspiegel erhöhen und so die Stimmung verbessern.4 5

In der Regel gelten Adaptogene als unbedenklich. Es können jedoch Wechselwirkungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten vorkommen. Auch können sie für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen nicht geeignet sein. Um mögliche Risiken und unerwünschte Nebenwirkungen auszuschließen, berate dich mit deinem Arzt.

Was hilft bei Fatigue?

Da die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie begrenzt sind und in den wenigsten Fällen helfen, bleibt Betroffenen nur der Weg der nicht-medikamentösen Therapie. Um so eine Linderung der Symptome und die entstehenden Einschränkungen zu verringern und damit die Lebensqualität wieder zu steigern.

Dabei gibt es kein Patentrezept gegen die Fatigue. Schlussendlich muss jeder selbst für sich herausfinden, welche Maßnahmen ihm helfen können. Die nachfolgenden Tipps können dir dabei Impulse geben um für dich selbst effektive Strategien zu entwickeln, damit du mit den Belastungen besser zurechtkommst und deinen Alltag mit Fatigue neu zu gestalten.

Zu den wichtigsten Maßnahmen, die du selbst ergreifen kannst, gehören:

Tipp 1: Fatigue erkennen und akzeptieren

Wenn du bemerkst, dass du immer öfter oder ständig müde und energielos bist, ist es wichtig, dass du mit deinem Arzt darüber sprichst um eine Diagnose zu erhalten. Im Anschluss ist eine gute Aufklärung über das Krankheitsbild erforderlich um entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Allerdings quälen sich viele Betroffene oft monatelang mit einer unerkannten Fatigue herum bevor sie ihren Arzt und ihr Umfeld darauf ansprechen. Sie können das eingeschränkte Leistungsvermögen nicht akzeptieren. Fühlen sich schuldig und meinen persönlich zu versagen, was letztlich noch mehr Druck aufbaut und die Symptome verstärken kann.

Es stellt eine große Herausforderung dar sich einzugestehen, dass man nicht mehr so leistungsfähig ist wie bisher. Doch die Fatigue ist ein Krankheitszeichen, das nichts mit persönlichen Unzulänglichkeiten zu tun hat.

Der entscheidende erste Schritt ist deshalb die Abklärung und das Erkennen der Fatigue sowie das Akzeptieren der Erkrankung.

Tipp 2: Aufklärung des persönlichen Umfelds

Für Außenstehende ist das unsichtbare Symptom oft nur schwer nachvollziehbar und sie können sich kaum vorstellen, wie sich Betroffene fühlen, wenn diese bereits nach leichten Alltagstätigkeiten wie Spülen, Staubsaugen oder Duschen und Anziehen, völlig erschöpft und ausgelaugt sind und sich deshalb ausruhen müssen. Oder wie es sich anfühlt, wenn man trotz ausreichendem Schlaf erschöpft aufwacht und sich deshalb den ganzen Tag über nicht konzentrieren kann.

Morgens nicht zu wissen, ob und wie man den Tag schafft stellen einen Unsicherheitsfaktor dar, der den Alltag der Betroffenen enorm belastet. Auswirkungen auf die Psyche und das Selbstwertgefühl bleiben da nicht aus.

Deshalb ist es wichtig, mit der Familie, dem Freundeskreis und wenn gewünscht auch am Arbeitsplatz, über die Fatigue zu sprechen.

Anschauliche Schilderungen der Symptome wie: „mein Körper fühlt sich plötzlich schwer, wie Blei an“ oder „ich kann mich nicht mehr auf das Gespräch konzentrieren“, „mir fehlen plötzlich die Worte“ usw. können dazu beitragen, dass sich Außenstehende ein Bild machen können.

Auch ein gemeinsames Gespräch mit dem Arzt kann dazu beitragen, dass der Partner über die Symptome der Fatigue aufgeklärt wird und so dazu beitragen, dass er mehr Verständnis entwickelt.

Verständnis und Unterstützung aus dem direkten oder weiteren sozialen Umfeld können dazu beitragen den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Dagegen können eine hohe Erwartungshaltung, Ablehnung und Verständnislosigkeit eine enorme Belastung bedeuten und womöglich eine Verstärkung der Symptomatik herbeiführen.

Tipp 3: Energiemanagement

Von besonderer Bedeutung ist die Erfassung der persönlichen Erschöpfbarkeit um daraus einen individuellen Tagesablaufplan zu entwickeln um so den Alltag durch die Berücksichtigung deines Energiehaushalts besser bewältigen zu können.

Indem du über eine Woche ein tabellarisches Tagebuch führst, kannst du dir einen Überblick über deine Hochs und Tiefs verschaffen und erkennen, wo sich Veränderungen in deinem Tagesablauf für dich lohnen können.

Wenn die Fatigue beispielsweise regelmäßig zu bestimmten Zeiten auftritt, kannst du hier Pausen für dich einplanen.

Ist die Fatigue nicht an bestimmte Zeiten gebunden, sondern an bestimmte Tätigkeiten, plane diese in die Stunden, in denen du noch über genügend Energie verfügst.

Durch die Analyse deines Tagebuchs kannst du dir einen strukturierten Tagesablaufplan entwickeln um so deine Fatigue besser in den Griff zu bekommen.

Achte bei deiner Planung darauf

  • Prioritäten zu setzen. Indem du wichtige Tätigkeiten in deine leistungsstarke Zeit legst, und Dinge, die du aufschieben kannst, in deine Tagestiefs verlegst.
  • Schätze die Zeiten, die du zur Erledigung der Aufgaben benötigst, realistisch ein.
  • Nimm dir nicht zu viele Aufgaben für einen Tag vor.
  • Fertige dir bei Konzentrations- und Gedächtnisproblemen Notizen an, beispielsweise in einer App, auf die du jederzeit zugreifen kannst.
  • Plane auch Dinge ein, die dir Freude bereiten und
  • Zeiten für Bewegung und Sport, denn auch diese kosten Energie.

Die kostenlose App „MS Tagebuch“ von DMSG-Bundesverband und Amsel kann dir dabei helfen, dass es dir gelingt deinen Alltag besser zu bewältigen.

Tipp 4: Bewegung & körperliches Training

Zu den hilfreichen Maßnahmen gegen die Erschöpfung zählt vor allem Bewegung. Ein moderater Ausdauersport, wie zügiges Gehen, Nordic Walking, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Wassergymnastik oder auch die Bewegung im Rahmen einer Physiotherapie haben eine positive Wirkung auf die Fatigue. Im Rahmen der Physiotherapie können das Gleichgewicht, Steh- und Durchhaltevermögen und Dehnübungen das Gleichgewicht und die Muskeleffizienz- und -kraft steigern.

Die Bewegung, vor allem im Freien, steigert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann die Schlafqualität verbessern. Bewegung kann Angst und Stress abbauen, wirkt stimmungsaufhellend und hilft bei der Entwicklung eines verbesserten Selbstwertgefühls.

Mit Bewegung kannst du einen eigenen Beitrag zur Genesung leisten und deine Lebensqualität verbessern.

Zu Beginn können die Bewegungs- und Ausdauerübungen zu einer Verschlechterung der Symptomatik führen. Das kann daran liegen, dass du dir zu viel zugetraut und/oder abverlangt hast.

Deshalb ist es wichtig, dass du es nicht übertreibst und nicht zu intensiv beginnst, sondern schrittweise dein Training angehst und es langsam steigerst und du es regelmäßig ausführst. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann die Symptomatik verbessern.

Als Regel gilt: Erlaubt ist, was dir im Rahmen deiner individuellen Kondition möglich ist und Spaß macht.

Nimm grundsätzlich Rücksicht auf dein aktuelles Tages-Empfinden. An Tagen, an denen du dich zu erschöpft fühlst, kannst du deine Sportaktivität auch einmal absagen. Denn unter Umständen kannst du die Fatigue-Symptomatik verstärken, wenn du dich an solch‘ einem Tag zum Training zwingst.

Lege deshalb deine Bewegungseinheiten in die Zeiten, in denen dein Energielevel hoch ist.

Tipp 5: Entspannung & Achtsamkeit

Wenn die Müdigkeit dich überkommt, solltest du dir Zeit zum Ausruhen und Entspannen nehmen. Yoga, Qi Gong, kurze Meditationen und Entspannungstechniken, wie der Body Scan, Entspannung nach Jaccobsen und Achtsamkeitstraining können hierbei hilfreich sein.

Deine Gedanken können zur Ruhe kommen, du lernst abzuschalten und du förderst deine innere Ausgeglichenheit.

In einem Achtsamkeitstraining kannst du in Form von verschiedenen Übungen lernen, achtsam mit dir und deinem Körper umzugehen und lernen Stress zu reduzieren.

Da unsere Gedanken und unser Verhalten Einfluss darauf nehmen, wie wir uns fühlen, kannst du lernen deine Gedanken positiv zu gestalten, denn auch das kann sich auf die Fatigue auswirken.

Tipp 6: Ernährung

Es gibt keine spezielle Diät, die bei Fatigue oder MS eingehalten werden muss. Doch die Zusammenhänge zwischen Ernährung und MS sind in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Wissenschaft gerückt.

Es wird empfohlen, dass Betroffene auf eine allgemein gesunde und ausgewogene, möglichst antientzündliche Ernährung achten. Da Ernährungsfaktoren möglicherweise Einfluss auf den Verlauf der MS haben können.

Da ein Flüssigkeitsmangel die Fatigue Symptomatik verstärken kann, solltest du unbedingt darauf achten ausreichend und über den Tag verteilt zu trinken.

Auch Prof. Dr. Jelinek geht in seinem Buch „Multiple Sklerose überwinden – Das weltweit bewährte 7-Schritte-Programm für ein gesundes und aktives Leben“ * auf die Ernährung ein. Eines meiner ersten Bücher nach der Diagnose MS.

Es hat entscheidend dazu beigetragen, dass ich meinen Lebensstil und meine Ernährung umgestellt habe und daraus mein 5-Schritte-Lebensstil-Programm erstellt habe. Dazu habe ich ein kostenloses E-Book verfasst, dass du dir gerne kostenlos herunterladen kannst.

Ständig erschöpft: 9 Tipps für das Leben mit Fatigue 1

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Tipp 7: Kühlung bei Wärmeempfindlichkeit

Hohe Temperaturen können die Fatigue verstärken. Viele Fatigue-Betroffene leiden unter einer erhöhten Wärmeempfindlichkeit (Uhthoff-Phänomen). Hierzu werden vielfältige Kleidungsstücke, wie beispielsweise Nackentücher, Kühlwesten und Stirnbänder angeboten, die ohne lange Vorbereitung einsatzbereit sind und dabei helfen können die Körpertemperatur herabzusetzen.

Tipp 8: Psychotherapie und Rehabilitation

Auch eine Psychotherapie, bei der die Aufklärung über die Krankheit, Konfliktverarbeitung, mögliche Verhaltensänderungen und die Behandlung von Schlafstörungen im Vordergrund stehen, kann helfen.

Die Psychotherapie kann Betroffenen auch dabei helfen eine psychische Grunderkrankung zu überstehen. Denn oftmals treten neben Fatigue auch Depressionen, Angststörungen und andere affektive Krankheitsbilder auf, die behandelt werden sollten.

Im Rahmen eines multimodalen Programms können Rehabilitationsmaßnahmen dazu beitragen die Lebensqualität und das Leistungsvermögen wieder zu erhöhen.

Berate dich mit deinem behandelnden Arzt, ob diese Maßnahmen für dich geeignet sind.

Da es sich sehr schwierig gestalten kann einen Psychotherapieplatz zu finden und es oft Monate braucht, bis du einen Psychotherapieplatz bekommst, lege ich dir Tipp 9 ans Herz.

Tipp 9: Digitale Hilfe – Online-Programm ELEVIDA

Ärzte und Psychotherapeuten haben ein Online-Programm entwickelt, da es bislang keine wirksame medikamentöse Behandlung der anhaltenden Erschöpfung und Müdigkeit gibt, dass du über ein Rezept sofort nutzen kannst.

ELEVIDA ist kostenlos und unterstützt dich in Form virtueller Dialoge, Informationen, Tipps und Übungen. Die psychotherapeutischen Übungen und Techniken können dich dabei unterstützen die Fatigue besser zu managen.

Ein Download oder eine Installation ist nicht notwendig, so bleibt die Nutzung anonym. Du kannst ELEVIDA überall und jederzeit vom Smartphone, Tablet oder Computer starten.

Mit dieser digitalen Hilfe kannst du der chronischen Erschöpfung aktiv entgegentreten.

Die Kosten für das Online-Programm übernimmt die Krankenkasse. Dein Arzt stellt dir ein Rezept aus, das du bei deiner Krankenkasse einreichst. Von der Krankenkasse erhältst du dann einen Freischalt-Code und kannst sofort loslegen. Weitere Informationen findest du hier.

Da noch nicht alle Ärzte und Therapeuten „elevida“ kennen, kannst du dir auch ein Informationsblatt ausdrucken, dass du zu deinem nächsten Arzttermin mitnehmen kannst.

Meine Hausärztin hat mir ein Rezept ausgestellt. Jetzt teste ich das Online-Programm und werde zu gegebener Zeit über meine Erfahrungen berichten.

Meine Erfahrungen und mein Umgang mit Fatigue

Die Fatigue trat bei mir im Jahr 2007 im Rahmen einer durchgeführten neoadjuvanten Chemotherapie und der nach der OP anschließenden Strahlenbehandlung auf und hielt sich über Jahre.

Nach der erfolgreich überstandenen Behandlung war ich einfach nur froh und dankbar, dass ich den Krebs überlebt hatte und nahm die zurück gebliebenen Nebenwirkungen einfach hin. Da das Betreuungs- und Behandlungsangebot für Brustkrebspatientinnen zu dieser Zeit noch nicht so ausgereift war wie heute, blieb mir nichts anderes übrig als allein damit zurecht zu kommen.

Der Verlust meiner Leistungsfähigkeit, die mich unwillkürlich überkommende Müdigkeit, die körperliche und geistige Erschöpfung, aber auch die Herabsetzung der kognitiven Fähigkeiten setzten mir am meisten zu.

Im Laufe der Jahre dachte ich, dass ich die Fatigue überwunden hätte. Erst im Rahmen meiner Psychotherapie, die ich im Jahr 2016 aufgrund einer Depression begann, wurde mir bewusst, dass ich über Jahre hinweg die Fatigue nicht akzeptiert hatte. Sogar versucht hatte diese Krankheit zu überspielen und vor meinen Liebsten zu verheimlichen. Ich wollte nur funktionieren und keine Schwäche zeigen.

Während der Psychotherapie lernte ich die Fatigue und die Depressionen zu akzeptieren, anzunehmen und so besser damit umzugehen. Ich wünschte, dass mir dies schon früher möglich gewesen wäre.

Ich klärte mein Umfeld über die Symptome auf. Begann wieder damit regelmäßige Bewegung, durch Yoga, Wassergymnastik und Übungen mit dem Thera-Band in mein Leben zu integrieren und wandte Meditationen und Achtsamkeitsübungen an.

Trotzdem belasten mich die oft aus heiterem Himmel auftretenden Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen und Gelenk- und Muskelschmerzen immer noch.

So fühlt sich die Fatigue bei mir an

Es ist, als schütte jemand einen Eimer mit flüssigem Blei über meinem Kopf aus. Das Blei läuft langsam an meinem Körper hinab. Alles wird schwer und fühlt sich taub an. Ich kann nicht mehr klar denken. Kaum mehr die Arme und Beine bewegen. Es kommt auch vor, dass mir die Beine wegsacken und ich habe Angst, dass ich ohnmächtig werde. In diesen Fällen hilft es mir nur mich sofort hinzulegen und auszuruhen.

So erlebe auch ich „gute Zeiten und schlechte Zeiten“ mit Fatigue und den weiteren MS-Symptomen.

Fühle ich mich „nur“ erschöpft und müde, versuche ich durch wohltuende Gewohnheiten, wie Meditation, Achtsamkeitsübungen und positive Affirmationen meinen Körper und Geist zu beruhigen und wieder Kraft zu tanken.

In den dunklen und kalten Monaten belasten mich die Fatigue und die saisonalen Depressionen deutlich mehr als im Frühjahr und im Sommer. Doch durch die Umsetzung der obigen Tipps und mein Bestreben einen guten Vitamin D-Spiegel zu halten, gelingt es mir immer mehr meinen Alltag trotz der belastenden Symptome besser zu bewältigen, mein Wohlbefinden zu fördern und so wieder mehr Lebensqualität zu erlangen.

Wann die durch die Chemo- und Strahlentherapie ausgelöste und anhaltende Fatigue sich zu einem MS-Symptom entwickelte, weiß ich nicht. Die Neurologen können mir hierzu auch keine Antwort geben. Fest steht, dass die Fatigue zu den ersten Symptomen zählt, die auf MS hindeuten.

Zur Fatigue gesellten sich dann ab 2013 weitere Symptome, doch es vergingen Jahre bis ein Neurochirurg mich zu einem Neurologen überwies und ich im Mai 2019 die Diagnose MS erhielt.

Nach der Diagnose MS begann ich mich eingehend mit der Krankheit MS und deren Symptomen sowie deren möglichen Behandlungsmethoden zu beschäftigen. Mein Augenmerk liegt dabei vornehmlich auf ganzheitlichen Behandlungsmöglichkeiten, die ich dann teste und beibehalte, wenn sie mir guttun und helfen.

So wurde ich auch auf die oben genannte App „MS Tagebuch“ aufmerksam und begann damit meine Tagesplanung neu zu strukturieren.

Immer mehr gelingt es mir jetzt mich besser mit der Fatigue zu arrangieren.

Zudem setzte ich natürliche Hilfsmittel zur Behandlung der Fatigue und den immer wieder auftretenden saisonalen Depressionen ein:

  • Rosenwurz, dass ich in Form von Kapseln einnehme. Diese helfen mir die Müdigkeit deutlich zu reduzieren und meine Stimmung zu verbessern.
  • 5-HTP-Kapseln. Die Aminosäure 5-HTP beeinflusst mein mentales Wohlbefinden auf natürliche Weise. In meinem Artikel 5-HTP: Die natürliche Hilfe bei Depressionen berichte ich dazu ausführlich.
  • CBD-Kapseln, die bei mir vor allem eine schmerzlindernde und krampflösende Wirkung erzielen. Was CBD ist, wie CBD wirkt und wie es eingesetzt werden kann, kannst du im Artikel CBD-Kapseln & CBD-Öl bei MS lesen.

Auf diese natürlichen Hilfsmittel möchte ich nicht mehr verzichten, denn sie ermöglichen mir wieder ein Leben mit mehr Lebensfreude und Vitalität.

Auf meiner Empfehlungs-Seite „Helfer & Vitalstoffe„* habe ich dir diese natürlichen Hilfsmittel verlinkt.

Fazit

Die Fatigue zählt zu den stark belastenden Symptomen der MS, die sich sowohl auf die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit auswirken kann.

Bislang gibt es kein zugelassenes Medikament, das zur Therapie der Fatigue eingesetzt werden kann.

Um die lästigen Fatigue-Symptome zu überwinden, gibt es nicht-medikamentöse Möglichkeiten, die dir dabei helfen können, dein Wohlbefinden zu fördern und wieder ein besseres Leben führen zu können.

Dabei gibt es kein Patentrezept. Letztlich muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Maßnahmen ihm helfen können.

Die oben genannten Tipps können dir Impulse geben, aus denen du die für dich selbst bestmögliche Strategie entwickeln kannst. Mögen sie dir dabei helfen mit den Belastungen besser zurechtzukommen und deinen Alltag mit Fatigue neu und besser zu gestalten. Damit du dich in Zukunft der Fatigue nicht mehr hilflos ausgeliefert fühlst.

Hast du noch andere Tipps? Her damit!

Oder hast du weitere Fragen?

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Fatigue: Eines der unsichtbaren Symptome bei Multiple Sklerose
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Quellen

  1. https://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/amsel-aktuell/broschuere-unsichtbare-symptome-der-multiplen-sklerose/, letzter Abruf 25.11.2021
  2. https://www.leben-mit-ms.de/assets/documents/4_Nicht_sichtbare_Symptome-1.pdf, letzter Abruf 25.11.2021
  3. https://www.aerzteblatt.de/archiv/193350/Multiple-Sklerose-Kognitive-Defizite-haben-hohe-Relevanz-fuer-den-Alltag, letzter Abruf 25.11.2021
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11081987/
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17990195/,, letzter Abruf 27.11.2021

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Hinweis

Die hier gezeigten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information – keinesfalls dazu Krankheiten zu diagnostizieren oder zu heilen.

Die Nutzung der bereitgestellten Informationen geschieht auf eigene Verantwortung und ersetzt nicht die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt. Bei körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen wird die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten sowie die Befolgung der vereinbarten Therapie empfohlen. Ich vermeide alles, was Hilfesuchende dazu veranlassen könnte ärztliche Behandlungen und Konsultationen hinauszuzögern, zu unterbrechen, zu unterlassen oder abzubrechen. Ich empfehle keine Arzneimittel. Auch gebe ich keine Ratschläge hinsichtlich einer veränderten Einnahme und/oder des Absetzens ärztlich verordneter Medikamente. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden um eigenständige Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und durchzuführen.

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Hallo, ich bin Doris

Hallo, ich bin Doris

Seit 2019 habe ich die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Ab da hieß es für mich: Alles auf Neustart! Neugierig und mutig habe ich verschiedene auch unkonventionelle Behandlungsmethoden ausprobiert und ein neues Lebensstil-Programm für mich entdeckt.

Darüber schreibe ich hier, um anderen MS-Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden die Krankheit MS nahe zu bringen, Sie zu informieren und mit hoffnungsgebenden Impulsen zur Seite zu stehen. Für ein Leben mit mehr Lebensfreude und Lebensqualität – trotz MS.

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