Lebensstil-Programm in 5 Schritten – für bedeutend mehr Lebensqualität

Mai 8, 2021 | Leben mit MS

Ist es mit Hilfe eines Lebensstil-Programms möglich dein Leben zu verbessern? Viele Menschen mit Autoimmunerkrankungen, wie Multiple Sklerose, leiden im Laufe der Zeit an fortschreitenden Behinderungen und verlieren zunehmend an Lebensqualität und Vitalität.

Ergebnisse jüngster Forschungen zeigen, dass durch die Veränderung des Lebensstils und der Ernährung das Fortschreiten, der Verlauf der MS und die Vorbeugung von MS sowie anderen chronischen Lebensstil-Erkrankungen möglich ist.

Um die Weichen für ein besseres Leben zu stellen müssen wir selbst aktiv werden. In diesem Artikel erfährst du, wie ich es geschafft habe meinen Lebensstil und meine Ernährung zu verändern. Mein Lebensstil-Programm kann auch dir dabei helfen, dass du dich auf die Reise begibst. Eine Reise in ein besseres Leben.

So entwickelte ich mein Lebensstil-Programm

In meinem Artikel „Das OMS-Lifestyle Programm in 7 Schritten“ habe ich das von Prof. Dr. George Jelinek entwickelte Programm, beschrieben.

Auch das Expertennetzwerk LIFE-SMS zeigt auf, welche positiven Verlaufsänderungen durch eine Änderung des eigenen Lebensstils möglich sind. Die Life-SMS Methodik wird in einer Mind-Map anschaulich dargestellt.

Aus diesen beiden Informationsquellen und unter Einbeziehung weiterer Erkenntnisse, wie beispielsweise aus den Büchern von Anthony William, bekannt als Medical Medium und den Büchern von Sven Böttcher (MS-Betroffener), erstellte ich das für mich stimmige Lebensstil-Programm.

Mein neues Lebensstil-Programm und meine Erfahrungen damit

Schritt 1 – Ernährung

Die Ernährung stellt eine wichtige Säule im Gesamtkonzept des Lebensstils eines jeden Menschen dar.

Das berühmte Gesundheits-Zitat „Du bist, was du isst.“, das auf der bekannten Aussage des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach (1804 – 1872)

Die Ernährung stellt eine wichtige Säule in meinem Lebensstil-Programm dar.
Das berühmte Gesundheits-Zitat basiert auf der Aussage des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach (1804 – 1872) und hat bis heute nicht an Bedeutung verloren.

basiert, hat bis heute nicht an Bedeutung verloren. Und die asiatische Weisheit: „Die Ernährung ist die Grundlage der Gesundheit.“, wird uns zumeist erst dann schmerzlich bewusst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

Eine ungesunde Ernährung kann Krankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einige Krebskrankheiten mitverursachen. Dagegen kann durch eine Ernährungsumstellung der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden, auch bei der Multiplen Sklerose.

Es gibt kein Patentrezept.

Da es bislang keine spezielle MS-Diät gibt, recherchierte ich zu den vielen Ernährungskonzepten, die kursieren. So beschäftigte ich mich mit der Low-Carb-Diät, How not to die, Anthony William, Dr. Susan Blum, der Mittelmeer-Diät, der Paleo-Diät (auch: Steinzeit-Diät) und anderen Ernährungs-Theorien.

Im Laufe der Zeit wurde mir bewusst: Es gibt kein Patentrezept für eine gesunde Ernährung. Im Gegenteil, bei den populären Diäten gibt es meines Erachtens auch einige extreme Denkweisen, die mir einfach zu weit gehen.

Meine Devise lautet deshalb: Höre auf deinen Körper. Setzte nur die Dinge um, die sich für dich richtig anfühlen und die dir guttun. Vertraue deiner Intuition.

Wesentliche Faktoren, die für mich zum Gelingen einer Ernährungsumstellung beitragen sind:

  • Die Gerichte müssen schmecken
  • und ein wohlwollendes Ess-Erlebnis vermitteln.
  • Die Zubereitung der Gerichte muss Freude bereiten.
  • Die Umstellung muss sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Seit Mai 2015 ernährte ich mich Gluten frei und Peco-vegetarisch (kein Fleisch, jedoch Fisch und Meeresfrüchte). Überrascht stellte ich fest, dass ich durch diese Umstellung innerhalb von nur sechs Monaten 15 kg Gewicht verlor und das ganz ohne zu hungern. Die Pfunde purzelten von Woche zu Woche und durch ausreichende Bewegung gelangte ich wieder zu einem ansehnlichen Körper mit einem Gewicht zwischen 58 – 60 kg. Es setzte kein Jo-Jo-Effekt ein, wie ich es leider nach zahlreich durchgeführten und qualvollen FDH-Diäten erlebt hatte.

Die Ernährung, die ich zur Verbesserung meines Krankheitsverlaufs bei MS umsetzen wollte, verlangte jedoch mehr.

So begann im Juni 2019 meine MS-Ernährungs-Umstellung mit dem Verzicht auf:

  • Käse und Milch-Produkte,
  • Fisch,
  • Soja, Mais,
  • Fertignahrungsmittel,
  • Industriezucker und

auf Alkohol. Zu besonderen Anlässen gönne ich mir ein Gläschen Wein und das ganz ohne schlechtes Gewissen.

Letztlich führten mich diese Umstellungen zu einer veganen Ernährungsweise.

In der ich zudem auf die Reduzierung gesättigter Fette und die ausreichende Zufuhr ungesättigter Fettsäuren achte.

Die essenziellen Omega-3-Fettsäuren führe ich meinem Körper über Leinsamen Öl und durch eine zusätzliche Supplementierung veganer Omega-3 Kapseln zu.

In einem Online-Kurs – bei isshappy – holte ich mir Motivation und Unterstützung für eine gesunde vegane Ernährung.

So gelingt es mir bereits seit März 2020 diese neue Lebens-Gewohnheit mit Freude, Genuss und Leichtigkeit umzusetzen und beizubehalten. Bei Sofia, eine zertifizierte Vegane Ernährungsberaterin & Kochbuchautorin, gibt es ein kostenfreies Online-Seminar für Vegan-Einsteiger falls dich eine rein pflanzliche Ernährung interessiert und du einmal schnuppern möchtest.

Um als Veganer einen eventuellen Nährstoffmangel der kritischen Nährstoffe wie Vitamin B12, Vitamin B 2, Eisen und Zink zu vermeiden, supplementiere ich diese zusätzlich zu meiner gesunden Ernährung. Die Blutwerte lasse ich, neben Vitamin D, regelmäßig kontrollieren. So bin ich auf der sicheren Seite und kann die Dosis der Nährstoffe bei Bedarf entsprechend anpassen.

Weitere Artikel zu Superfoods, Vitaminen & Co werden folgen.

Damit kein falscher Eindruck entsteht:

Ich möchte dich hier keinesfalls vom Veganismus überzeugen. Mir ist bewusst, dass Essen ein sehr emotionales Thema ist. Hier setzte ich lediglich einen Impuls. Den Impuls, dass du dich – deiner Gesundheit zuliebe – mit einer „anderen“ Ernährungsweise beschäftigen könntest. Was du daraus machst und wie du dich ernährst bleibt einzig dir überlassen. Andererseits bin ich mit meiner neuen „veganen“ Ernährungsweise sehr glücklich und zufrieden. Wir sehen die Welt nur aus verschiedenen Augen. Erweisen wir uns also gegenseitig Respekt.

Die Ernährungs-Umstellung fiel mir nicht leicht.

Denn ich war ein Käse-Junkie. Der Verzicht auf jeglichen Käse, einen leckeren Obst-Joghurt zwischendurch und Milch, ich liebte Milch-Kaffee, stellte die größte Herausforderung dar.

Das Buch: *„Raus aus der Käsefalle: Warum der Verzicht auf Käse uns schlanker, gesünder und vitaler macht von Neal Barnard verschaffte mir jedoch Erleichterung.

Da es mittlerweile ein großes Angebot an veganen Käse-Sorten gibt, gönne ich mir gelegentlich auch einmal ein Käsebrot oder einen überbackenen Auflauf – und das ganz ohne schlechtes Gewissen.

Ich backe mein eigenes Brot – vegan, Gluten frei, ohne Soja & Mais

Da ich in meiner Ernährung auch auf Soja und Mais verzichte begann ich damit mein eigenes „veganes“ Brot und sonstige Backwaren selbst herzustellen. Grund: Die im Handel erhältlichen fertigen Gluten freien Produkte enthalten zum größten Teil Soja- und/oder Mais-Mehl und sind zudem nicht vegan. Das heißt, sie enthalten Ei und/oder Milch.

Durch die Herstellung meiner eigenen Backwaren verwende ich nur die Mehlsorten, die für mich stimmig sind. Zudem enthalten meine Backwaren keine Zusatzstoffe wie beispielsweise Backtriebmittel, Konservierungsmittel und versteckten Zucker.

Warum ich mich Gluten frei ernähre

Auch wenn es gemäß Dr. Jelinek nicht genügend Beweise dafür gibt, MS-Betroffenen zu einem Verzicht auf Gluten zu raten, verzichte ich bereits seit Juni 2015 darauf.1

Denn Anfang Mai 2015 musste ich mich mit Gluten freier Ernährung beschäftigen, da bei meiner Tochter eine Gluten Unverträglichkeit festgestellt wurde. So stolperte ich unter anderem über den Spiegel-Bestseller von Dr. med. William Davis: „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht“ *.

Dr. Davis klärt darüber auf, was für ein gesundheitsschädigender Dickmacher das goldgelbe Korn ist. Denn in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Getreide genetisch so verändert, dass es mit dem „Ur-Weizen“ nicht mehr viel gemein hat. Der neu entwickelte Weizen macht dick, fördert den Alterungsprozess, fördert Diabetes, schädigt Herz und Hirn und ist schlecht für die Haut. Dr. Davis zeigt Gluten freie Ernährungsalternativen auf und zeigt, wie man ohne Weizen gesund und schlank leben kann.

Ein Buch, dass mir die Augen weit geöffnet hat.

Ich verschlang dieses Buch. Allerdings hatte ich noch keinen blassen Dunst, wie mir die Umstellung gelingen sollte. Doch ein Glück gibt es auch ein Kochbuch dazu: „Weizenwampe – Das Kochbuch: Gesund und schlank ohne Weizen. Mit 120 Rezepten“ * dazu. Mein 1. Gluten frei-Kochbuch von vielen weiteren die folgten.

So gelang es mir innerhalb kürzester Zeit die Ernährung für meine Tochter umzustellen. Da ich sehr neugierig sowie probierfreudig bin und wie meine Tochter auch ständig unter heftigen Bauschmerzen und Verstopfung abwechselnd mit Durchfall litt, habe ich mich solidarisch gezeigt und mich ebenfalls Gluten frei ernährt.

Was soll ich dir sagen: Ich habe innerhalb von nur 3 Monaten 15 kg Körpergewicht verloren. Ganz ohne auch nur im Geringsten gehungert zu haben, wie bei zahlreichen erfolglos durchgeführten Diäten – mit Jo-Jo-Effekt – zuvor. Bis heute tritt kein Jo-Jo-Effekt ein. Ein gutes Gefühl!

Im September 2015 kaufte ich mir dann noch das Buch: „Weizenwampe – Das 30-Minuten-Kochbuch: 200 glutenfreie Rezepte“ * dazu.

Denn, wie oben bereits geschrieben war ich im Jahr 2015 bereits Pescetarier, das sind „halbe Vegetarier“, die kein Fleisch und Geflügel, dafür jedoch Fisch und Meeresfrüchte essen. Sprich: Pescetarier essen eben nichts, was an Land herumläuft. Warum erzähle ich das jetzt? Weil das o.g. Kochbuch ein Buch für Fleischliebhaber ist, so wie meine Tochter. Für mich jedoch kein Problem. Ich habe damals einfach das Fleisch durch Fisch ersetzt.

Das Brot backen macht mir große Freude, denn es gibt so viele alternative Mehlsorten, die ich bis dato gar nicht kannte.

Im Null-Komma-nix hatte ich es drauf gesundes Brot zuzubereiten. Gluten freies Brot, ohne Soja und Mais! Noch dazu viel preis günstiger als all‘ die fad schmeckenden und sehr teuren Fertigbrote oder angepriesenen Fertigmehl-Mischungen. Noch dazu ohne die diversen versteckten Zusatzstoffe.

Verzicht auf industriellen Zucker und fertig verarbeitete Lebensmittel

Hier wartete die nächste große Herausforderung auf mich. Ich stand vor Fragen wie: Was darf ich überhaupt noch essen? Welche zuckerfreien Lebensmittel gibt es? Wie kann ich versteckten Zucker in Lebensmitteln erkennen? Worauf sollte ich beim Einkaufen achten, wenn ich meinen Zuckerkonsum reduzieren möchte? Es war spannend und ernüchternd zugleich, zu erfahren in welchen Lebensmitteln Zucker steckt. Vor allem, welche Mengen.

Das Resümee meiner Recherchen lautet, ich reduziere meinen täglichen Zuckerkonsum, soweit es mir möglich ist. Durch den Verzicht auf: 

  • zuckerhaltige Getränke, wie Limonade, Cola & Co,
  • Süßigkeiten, wie Eis, Kuchen, Müsliriegel, Schokolade & Co,
  • fertige Produkte, wie Marmelade und Frühstücks-Cerealien,
  • Fertigsaucen- und Dressings, wie Ketchup und fertige Salat-Dressings und
  • industriell verarbeitete Lebensmittel, wie Fertiggerichte, Tütensuppen und Fastfood.

Da ich nicht gänzlich auf den süßen Geschmack verzichten möchte, nutze ich natürliche Zuckeralternativen wie:

  • Kokosblütensirup und Kokosblütenzucker,
  • Ahornsirup, Agavendicksaft,
  • Datteln und Dattelsirup – liebe ich – und
  • gelegentlich Honig.

Gelegentlich gönne ich mir als Veganer trotzdem einmal ein Honig-Brot. Wenn das frisch gebackene Brot noch lauwarm warm ist schmeckt es am besten.

Zu Beginn des Verzichts auf Zucker litt ich erst einmal unter Entzugserscheinungen, Heißhungerattacken und hatte noch mehr Konzentrationsprobleme. Ich war launig und gereizt. Doch diese Erscheinungen legten sich schnell und ich verspürte

  • ein verbessertes Sättigungsgefühl,
  • eine verbesserte Verdauung,
  • ein reineres Hautbild und
  • einen sensibleren Geschmackssinn.

Nach nur vier Wochen verspürte mein Gehirn keine Gier mehr. Nach einem Jahr ohne zu viel industriellen Zucker hatte ich mich von der Zuckersucht befreit. Meine Lust auf Süßes ist verschwunden. Für mich Grund genug meine Zuckerzufuhr auch in Zukunft nicht wieder hochzufahren.

Bei meiner Ernährung setze ich zudem Elemente aus den Büchern von Anthony William ein, wie beispielsweise das Trinken von Zitronenwasser und Selleriesaft zum Frühstück. Außerdem trinke ich jeden Tag den s.g. „Heavy Metal Detox-Smoothie“, der mich bei der Ausleitung von Schwermetallen und der Entgiftung der Leber unterstützt. Darüber berichte ich in weiteren Artikeln ausführlich.

Soweit wie möglich kaufe ich Bio-Produkte ein. Mittlerweile bieten viele Discounter ein breites Sortiment an Bio-Obst und Bio-Gemüse.

Verzicht fällt – zu Beginn – einer Ernährungsumstellung immer schwer!

Sei es der Verzicht auf Alkohol, Brot und andere leckere Backwaren, Gummibärchen, Kaffee, Schokolade, Pralinen oder das Rauchen. Denn unser Gehirn bildet suchtbildende Stoffe. Die Funktionsweise: Wenn du beispielsweise Lebensmittel zu dir nimmst, die dir nicht bekommen, reagiert dein Körper mit Stress.

Dann kann es passieren, dass dein Körper darauf mit der Produktion von Endorphinen antwortet. Die Endorphine gehören zu den Opiaten, wie beispielsweise Morphium. Opiate geben dir ein gutes Gefühl und deshalb willst du immer mehr davon. Damit du mehr Glücksgefühle bekommst. Und so kann es dazu kommen, dass du süchtig danach wist.

Es kommt zu einem Teufelskreis aus Heißhunger und chemischer Reaktion. Letztlich entwickelst du dich zum regelrechten Junkie.

Deshalb ist es so schwierig diesen Teufelskreis zu unterbrechen. Doch wenn du den ersten Schritt tust und dir bewusst machst, dass du in diesem Teufelskreislauf steckst, diesen als solches akzeptierst, dann kannst du – so wie ich – daran arbeiten.

Wenn du dann nach einer gewissen Zeit spürst, dass der Verzicht deinem Körper guttut und noch dazu die Pfunde einfach wie von selbst purzeln, dann fällt dir der Verzicht auf einmal gar nicht mehr so schwer.

Gratulation! Dann hast du es geschafft den Teufelskreis zu unterbrechen.

Schritt 2 – Vitamin D und Sonnenlicht

Die Wirkung von Vitamin D wird im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Neurologischen Erkrankungen seit Jahrzehnten erforscht. Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, das Vitamin D bei der Verbesserung der Gesundheit beteiligt ist.

Zur Wirkung von Vitamin D in Bezug auf MS gibt es viele Ansichten. Die Ansicht von Dr. Coimbra ist, dass hochdosierte Gaben von Vitamin D Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen wesentlich beeinflussen können. Er nimmt an, dass bei Menschen, die an einer Autoimmunerkrankung wie MS erkrankt sind eine genetisch bedingte Verwertungsstörung von Vitamin D vorliegt. Um diese Verwertungsstörungen zu bewältigen werden im s.g. Coimbra Protokoll ungewöhnlich hohe Tagesdosen an Vitamin D zugeführt.

In meinem Erfahrungsbericht erfährst du mehr zum Coimbra Protokoll.

Frau liegt in der Sonne und füllt Ihren Vitamin-D Spiegel auf.
Um deinen Vitamin D-Spiegel aufzufüllen benötigst du Sonnenlicht.

Das Sonnenlicht stellt die wichtigste Vitamin D-Quelle dar.

Vitamin D3 wird über die Haut mit Hilfe von Sonneneinstrahlung produziert. Um die ausreichende Menge des Sonnenvitamins herstellen zu können, benötigen wir Fünfmal pro Woche 15 bis 30 Minuten Sonnenlicht.

In den Wintermonaten ist es uns auf der Nordhalbkugel jedoch nicht möglich, eine ausreichende Vitamin-D-Produktion zu generieren, da die Sonne zu niedrig steht, um unsere Haut mit den notwendigen UV-B-Strahlen zu versorgen.

Gibt es nicht genug Sonnenbestrahlung empfiehlt das OMS (Overcoming MS) die Einnahme von Vitamin D-Präparaten mit einer täglichen Zufuhr von 5.000 bis 10.000 I.U. um einen Vitamin D-Mangel zu vermeiden.

Um den eigenen Vitamin-D-Spiegel herauszufinden, sollte ein Bluttest beim Arzt vorgenommen werden, oder ein Heim-Test verwendet werden.

Vitamin D hat einen großen Einfluss auf die verschiedensten Vorgänge im Körper. Warum Vitamin D so wichtig ist und wie du mit dem Sonnenvitamin deine MS-Therapie optimieren kannst erfährst du in meinem Artikel „Vitamin D: Wie du einen Mangel erkennst und behebst„.

Diese Symptome können auf einen Vitamin D-Mangel hinweisen:

  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit,
  • Muskelschwäche und Muskelschmerzen,
  • Kopfschmerzen,
  • verringerte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit,
  • seelische Verstimmungen bis hin zur Depression und
  • Schlafprobleme,

die um so größer werden, je länger der Mangel andauert.

Bereits während der MS-Diagnose-Stellung wurde bei mir ein sehr niedriger Vitamin D-Status festgestellt. Seit her lasse ich meinen Vitamin D-Status quartalsweise kontrollieren.

Wie ich mich mit ausreichend Vitamin D versorge:

  • täglicher Aufenthalt im Freien mit möglichst 15 bis 30 Minuten Sonneneinstrahlung
  • tägliche Zufuhr von 1.000 bis 10.000 I.E. Vitamin D über ein Vitamin D-Präparat * (vegan) – je nach Vitamin D-Status und
  • zusätzlicher Einsatz einer Tageslicht-Lampe mit 10.000 Lux *, eine Lichtdusche mit künstlichem Tageslicht gegen Lichtmangelerscheinung an dunklen Tagen

Hiermit lag mein Vitamin D-Wert Anfang November 2020 bei 143 nmol/L. Entsprach also gerade so der OMS-Empfehlung. Doch Anfang Februar 2021 lag der Wert nur noch bei 83 nmol/L und damit – nach nur 3 Wintermonaten – deutlich unter dem o.g. empfohlenen Spiegel von 150 bis 225 nmol/L.

So wundert es mich nicht mehr, dass es mir in den Sonnenmonaten deutlich besser geht und meine Symptome nachlassen und ich in den Wintermonaten erheblich unter den oben aufgelisteten Symptomen und Beschwerden leide.

Deshalb habe ich nach Rücksprache mit meiner Hausärztin die Vitamin D-Zufuhr auf 10.000 IE/pro Tag bis zur nächsten Blutuntersuchung erhöht. Sobald der neue Wert vorliegt kann ich die Tagesdosis wieder entsprechend anpassen.

Schritt 3 – Sport

Sport wird zumeist gleichgesetzt mit Kalorienverbrauch und Muskelaufbau um schlank und fit zu werden. Die Bedeutung für MS-Betroffene liegt jedoch mehr in der Regulierung der für Entzündungen und das Immunsystem entscheidenden Hormone.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, wie wichtig regelmäßige Bewegung für die Gesundheit von MS-Betroffenen ist. Vorläufige Studien belegen, dass regelmäßige körperliche Betätigung das Fortschreiten der MS verlangsamen können und die Gesundheit allgemein verbessern. Sport hebt die Stimmung, verbessert die geistige Leistung und kognitive Funktionen. Zudem hemmt es die Schmerzwahrnehmung.

Die OMS-Empfehlung lautet 3-5-mal pro Woche 30 Minuten körperliche Betätigung. Am besten im Freien, um die Produktion von Vitamin D zu fördern.

Dabei soll langsam und regelmäßig mit den sportlichen Aktivitäten begonnen werden. Und das Niveau soll langsam, bis zum für den MS-Betroffenen geeigneten Niveau, gesteigert werden.

Ein Wechsel zwischen weniger belastenden Sportarten wie Pilates, Walken, Yoga und kreislaufintensiverem Sport wie Joggen, Radfahren und Schwimmen wird empfohlen.

Ich bin ausgesprochen dankbar, dass ich meine körperlichen Betätigungen langsam wieder steigern konnte.

Meine derzeitigen körperlichen Betätigungen sind:

  • Zwei Hunde-Spaziergänge an fünf Tagen in der Woche, mit einer Wegstrecke von bis zu 2.000 Metern.
  • KG-ZNS – Physio-Therapie, 1 x die Woche 40 Minuten (= 2 Behandlungseinheiten).
  • 2 – 3-mal pro Woche Übungen mit dem *Thera-Band, diese hat mir mein Physio-Therapeut ans Herz gelegt.
  • Tägliches Treppensteigen, gehört zu meinem Alltag im Haus.
  • 1 – 2-mal pro Woche 15 Minuten Yoga.
  • 1 – 2-mal pro Woche 15 bis 20 Minuten Aqua-Fitness (Wasser-Gymnastik), allerdings nur in den Sommermonaten.

Aufgrund meines schlechten Gleichgewichtssinns und meiner HWS-OP im Jahr 2018 hatte ich Yoga aus meinem Leben gestrichen. Zuvor übte ich 1- 3-Mal die Woche den Sonnengruß, im Anschluss den Baum und schloss mit einer kurzen Meditation ab.

Seit einigen Wochen baue ich Yoga wieder in meinen Alltag ein. Eine meiner Lieblings-Übungen, der Baum, gelingt mir jetzt wieder. Dies zwar noch wackelig und nicht so perfekt wie früher, doch ich bin dankbar, dass ich es jetzt überhaupt wieder schaffe.

Im Sommer genieße ich meine Trainingseinheiten im Wasser. Denn, der gesundheitliche Wert von Aqua-Fitness ist deshalb so groß, weil durch den Auftrieb eine Art Schwerelosigkeit erzeugt wird. Bänder, Gelenke, Sehnen und Wirbelsäule werden entlastet. Das ist sozusagen Balsam für mürbe Knochen und Gelenke. Das Training kann sowohl mit als auch ohne Geräte, wie Beispielsweise eine Nudel, durchgeführt werden.

Es macht Spaß und das Schöne daran ist, dass es von jedem betrieben werden kann, auch von Menschen, die lange keinen Sport mehr betrieben haben.

Gerade für MS-Betroffene bieten sich Aqua-Sportarten wie Aqua-Fitness, Schwimmen und Tauchen, sowie Aqua-Therapien wie Halliwick und Watsu als sportliche Aktivität an.

Durch regelmäßiges Training werden MS-typische Symptome wie Mobilitäts-, Ausdauer- und Koordinationsstörungen, Fatigue und eine krankheitsbedingte Erschöpfbarkeit sowie Despressionen verringert und gelindert, das haben klinische Studien gezeigt.

Der Wasserauftrieb senkt das Körpergewicht und erleichtert so Bewegungen, die an Land nicht oder nur mit Hilfsmitteln möglich sind.

Bewegungen im Wasser sind deshalb sowohl für leichter als auch für schwerer MS-Erkrankte geeignet.

Bei Bluthochdruck, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungserkrankungen in einer akuten Phase ist dieser Sport kontraindiziert.

Ein nettes kleines Buch kann ich dir dazu empfehlen: „Mein Leben in Balance • Aquafitness: Im Wasser zu Topfigur und mehr Kondition“ * von Florence Heimburger/Ursula Held gibt einen guten Einblick. Mit 58 Übungen und einem Test: „Welches Fitnessprogramm passt zu Ihrer Figur.“

Beim Sport achte ich auf die Grenzen, die mein Körper mir setzt.

An Tagen, an denen ich mich nicht so fit fühle, bin ich etwas vorsichtiger. Mein Fokus liegt im langsamen Aufbau von Ausdauer, Beweglichkeit, Geschick und Kraft. Nicht darin Höchstleistungen erbringen zu müssen.

So bereitet Sport mir Freude und ich tue es gerne – weil es gut für mich ist.

Die Physio-Therapie ein unverzichtbares Behandlungs-Instrument für MS-Betroffene.

Last but not least genieße ich meine wöchentlichen KG-ZNS-Termine. Mein Physio-Therapeut geht in jeder Sitzung auf meine aktuelle körperliche Konstitution ein. Da ich schon immer Rücken hatte und leider nach wie vor unter heftigen Verspannungen und Rückenschmerzen leide, arbeitet er auch osteopathisch an mir.  Er hat eine unglaublich gute Körperwahrnehmung und findet auf Anhieb die Trigger Punkte, die gehalten werden, um eine Entspannung zu erreichen. Auch wenn das manchmal schmerzt. Es ist eine wahre Wohltat und ich möchte auf die KG-ZNS-Behandlung nicht mehr verzichten.

Fragen zur KG-ZNS beantwortet mein Physio-Therapeut Stephan Pohl in diesem Artikel.

Schritt 4 – Meditation und Achtsamkeit

In unserer schnelllebigen Zeit ist Stress allgegenwärtig und zum fast unvermeidlichen Bestandteil unseres Lebens geworden. Doppelbelastungen durch Beruf und Familie, Termin- und Leistungsdruck und auch Perfektionismus zählen zu den wesentlichen Stressfaktoren. Die Bewältigung und Reduzierung von Stress haben einen hohen Stellenwert für unsere körperliche und mentale Gesundheit.

Forschungen belegen, dass es zwischen negativem Stress und dem Fortschreiten von MS einen Zusammenhang gibt. Durch Stress werden bestimmte Hormone im Körper freigesetzt, die Entzündungen verursacht. Hierdurch können sich die Symptome bei MS-Betroffenen verschlimmern und es können sogar Schübe ausgelöst werden.

Um dies zu verhindern ist es von großer Wichtigkeit, dass du Stress unter Kontrolle bringst. Durch Praktiken wie Meditation und Achtsamkeit kannst du lernen besser mit Stress umzugehen und für eine ausgleichende Entspannung deines Körpers sorgen.

Im OMS-Programm stellen Mediation und Achtsamkeit ein wesentliches Element dar um die Auswirkungen von Stress auf den Körper zu regulieren. Die Empfehlung liegt bei 30 Minuten Meditation täglich. Entweder in einer Sitzung oder in kleinen Einheiten, damit es sich besser in deinen Alltag integrieren lässt.

Was du durch Meditation und Achtsamkeit erreichen kannst

  • Stressgefühle besser kontrollieren,
  • die Regulation deines Immunsystems verbessern,
  • das Risiko einer Depression verringern,
  • dein Arbeitsgedächtnis verbessern,
  • Müdigkeit und Schmerzen reduzieren und
  • einen erholsamen Schlaf fördern.

Du kannst aus vielen verschiedenen Meditations-Techniken auswählen um dein Gehirn einmal abzuschalten. Geführte Meditationen können dir dabei den Einstieg erleichtern. Gerade dann, wenn es dir momentan nicht gelingt dein Gedankenkarussell abzustellen.

Auch andere Entspannungstechniken wie Tai-Chi, Qigong, Feldenkrais und PMR (Progressive Muskelentspannung) können dir helfen deinen Stresspegel abzubauen. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Teste verschiedene Techniken und finde die für dich richtige heraus. Wende die an, die dir Freude bereitet.

Wichtig ist, dass du dir für die Durchführung deiner Entspannungsaktivitäten Zeit nimmst. Setzte dir Zeitfenster und integriere sie als festen Bestandteil in deinen Alltagsablauf. Kurz: Nimm dir Zeit für dich – entspanne dich.

Meine derzeitigen Entspannungstechniken

  • geführte Meditationen und
  • Achtsamkeitsübungen

Erst nachdem ich im Mai 2019 die Diagnose MS erhielt nahm ich wahr, dass mein Leben völlig aus den Fugen geraten war. Es bestand überwiegend aus Anspannung und dem unbedingten Willen zu funktionieren. Obwohl ich völlig erschöpft und ausgebrannt war funktionierte ich einfach weiter.

Bereits im Herbst 2015 diagnostizierte der Neurologe eine schwere Depression, die ich nicht wahrhaben wollte. Erst im Sommer 2016 befolgte ich den Rat des Arztes und begab mich in eine vollstationäre REHA. In dieser speziellen Klinik wurde ich wieder an die Meditation und an Achtsamkeitsübungen herangeführt. Doch noch ließ sich die routinemäßige Anwendung nicht in meinem Leben etablieren. Ruckzuck war ich wieder im alten Trott – und vergaß all die guten Vorsätze.

Erst durch die Diagnose MS wurde ich aus meinem Dornröschenschlaf wachgerüttelt. Seit her lebe ich bewusster und nehme mir wieder mehr Zeit für das Wesentliche. Dazu zählt, dass ich mir jetzt wieder mehr Zeit für mich selbst nehme und diese fest in meinen Alltag integriert habe.

Ich meditiere täglich. Wenn ich mich erschöpft fühle lege ich mit einer kurzen geführten Meditation eine mentale Pause im Alltag ein. So fülle ich mein Energiedepot innerhalb von nur 10 – 15 Minuten wieder auf.

Zum Ein- und Durchschlafen höre ich längere geführte Meditationen im Offline-Modus an.

Seit einiger Zeit spüre ich, dass sich dadurch mein Schlaf deutlich verbessert hat. Bislang konnte ich nach einem nächtlichen Gang zur Toilette nicht mehr weiterschlafen. Es dauerte ewig, bis ich wieder einschlief. Wenn dann um 6.00 Uhr der Wecker klingelte war ich völlig erschöpft und so startete ich missmutig in den Tag. Im Gegensatz dazu schlafe ich jetzt nach dem Gang zur Toilette einfach weiter. Ich fühle mich morgens erholt und starte gut gelaunt in den Tag.

Im Artikel Meditation: Körper & Geist in Einklang bringen – gebe ich dir hilfreiche Impulse, wie du die für dich richtige Meditationstechnik findest. Empfehlungen zu geführten Meditationen und mehr.

Schritt 5 – Medikamente & Vitalstoffe

Um das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten und die MS-Symptome zu lindern nehmen viele MS-Betroffene ein ihnen empfohlenes Basis-Therapie-Medikament ein.

Diese Medikamente haben eindeutig einen wichtigen Platz im Behandlungsplan. Doch viele dieser Medikamente haben leichte bis schwere Nebenwirkungen. Die Wahl des richtigen MS-Medikamentes, aber auch die Frage, ob du überhaupt ein Medikament einnehmen solltest gehört sorgfältig überlegt.

MS-Betroffene, die sich aktiv und selbstbestimmt in ihren Behandlungs- und Heilungsverlauf einbringen wollen, wägen Nutzen und Risiken sorgfältig ab.

Bei mir hat es einige Monate gebraucht, bis ich den Nutzen und die Risiken abgewogen hatte.

Im Artikel „Das OMS-Lifestyle Programm in 7 Schritten“ kannst du lesen, warum ich mich gegen die weitere Einnahme eines MS-Medikamentes entschied.

Ich setze stattdessen auf eine ganzheitliche Behandlung, die Körper und Geist in Einklang bringt. So entwickelte ich Schritt für Schritt mein neues Lebensstil-Programm.

Nützliche Vitalstoffe für MS-Betroffene

Den Empfehlungen der OMS folgend versorge ich mich mit den für mich nützlichen Vitalstoffen.

Als möglicherweise nützliche Nahrungsergänzungsmittel führt Dr. Jelinek in seinem Buch „Multiple Sklerose überwinden“

  • Vitamin D,
  • Omega 3-Fettsäuren,
  • Vitamin B 12 oder die Gruppe der B-Vitamine,
  • Glucosamin, als N-Acetyl-Form und
  • Coenzym Q10

auf.2

Auch in den Büchern von Sven Böttcher (MS-Betroffener) und Anthony William (Medical Medium) fand ich die aufgeführten Vitalstoffe und weitere, die ich zusätzlich zu meiner gesunden Ernährung einnehme.

Durch die Einnahme dieser Vitalstoffe, zu denen ich in weiteren Artikeln berichten werde, wurden meine Symptome gelindert und ich verspüre wieder mehr Energie. 

Resümee & Fazit

Durch die Umsetzung meines neuen Lebensstil-Programms erziele ich bislang nur positive Effekte für meine körperliche und mentale Gesundheit:

  • Die Linderung verschiedener MS-Symptome,
  • die Steigerung der Vitalität und
  • die Steigerung der psychischen Widerstandskraft (Resilienz).

Für mich Grund genug meine neuen Gewohnheiten zu pflegen. Denn: Dinge ändern sich nicht von selbst, ohne dass wir unsere Einstellungen und Gewohnheiten hinterfragen.

Es ist verrückt, immer wieder dasselbe zu machen und neue Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein
Fazit: Wir selbst sind für unsere Gesundheit verantwortlich.

Worauf also warten, wenn es möglich ist durch die Änderung unserer liebgewonnenen Gewohnheiten unser Leben zu verbessern?

Selbst wenn es uns schwer fällt Gewohnheiten zu verändern und die Ergebnisse nicht immer sofort spürbar sind, kann es sich lohnen einen Versuch zu starten.

Meine Lebensstil-Veränderung begann im Juni 2019 und hält bis heute an. Die positiven Ergebnisse beflügeln mich meinem neuen Lebensstil-Programm treu zu bleiben.

Update – Sehr gute Neuigkeiten!

Update | 18.06.2021

Die MRT-Kontrolle „Schädel“ & „HWS“ belegt, dass mein Lebensstil-Programm funktioniert.

Es gibt keine neuen Läsionen/Demyelinisierungsherde, weder im Schädel noch in der HWS.

Im Gegenteil: „Die vorbekannte Läsion bei HW 2/3 ist regredient„, das heißt: geht zurück.

Kurz: Ein Rückschreiten der – unheilbaren – Krankheit MS. Ist das nicht fantastisch?

Ich bin sehr glücklich und fühle mich in meiner Vorgehensweise bestätigt.

Bist du bereit für die Veränderung deines Lebensstils? Begibst du dich auf die Reise in ein besseres Leben?

Hinterlasse deinen Kommentar. Ich freue mich darauf.

Unheilbar optimistische Grüße

Deine Doris

Quellen

  1. Multiple Sklerose überwinden, Prof. Dr. George Jelinek, Unimedica, 2. deutsche Auflage 2018, Seite 88
  2. Multiple Sklerose überwinden, Das weltweit bewährte 7-Schritte Programm für ein gesundes und aktives Leben, Unimedica, 2. deutsche Auflage 2018, Prof. Dr. George Jelinek

Hinweis

Die hier gezeigten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information – keinesfalls dazu Krankheiten zu diagnostizieren oder zu heilen.

Die Nutzung der bereitgestellten Informationen geschieht auf eigene Verantwortung und ersetzt nicht die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt. Bei körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen wird die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten sowie die Befolgung der vereinbarten Therapie empfohlen. Ich vermeide alles, was Hilfesuchende dazu veranlassen könnte ärztliche Behandlungen und Konsultationen hinauszuzögern, zu unterbrechen, zu unterlassen oder abzubrechen. Ich empfehle keine Arzneimittel. Auch gebe ich keine Ratschläge hinsichtlich einer veränderten Einnahme und/oder des Absetzens ärztlich verordneter Medikamente. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden um eigenständige Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und durchzuführen.

Transparenz * Affiliate-Links:

Mit * (Sternchen) gekennzeichnete Links, sind Affiliate-Links. Wenn du diese anklickst und anschließend etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich.

Ich empfehle ausschließlich Produkte, die ich selber nutze und die ich dir ehrlich empfehlen kann.

2 Kommentare

  1. Beeindruckend. Toll geschrieben. Mach weiter so.

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Dagmar. Ich mache weiter, denn es ist meine Mission andere MS-Betroffene darüber zu informieren, wie es mir durch die Veränderung meines Lebensstils gelingt wieder ein Leben mit mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu führen.

      Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hallo, ich bin Doris

Hallo, ich bin Doris

Seit 2019 habe ich die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Ab da hieß es für mich: Alles auf Neustart! Neugierig und mutig habe ich verschiedene auch unkonventionelle Behandlungsmethoden ausprobiert und ein neues Lebensstil-Programm für mich entdeckt.

Darüber schreibe ich hier, um anderen MS-Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden die Krankheit MS nahe zu bringen, Sie zu informieren und mit hoffnungsgebenden Impulsen zur Seite zu stehen. Für ein Leben mit mehr Lebensfreude und Lebensqualität – trotz MS.

DSGVO Cookie Einwilligungen mit Real Cookie Banner