Gute Zeiten | Schlechte Zeiten bei MS | 9 Tipps für mehr gute Zeiten

Mai 25, 2021 | Leben mit MS

Gute Zeiten – schlechte Zeiten erleben alle Menschen. Menschen mit MS erleben jedoch häufiger schlechte Zeiten.

Das liegt an der Verlaufsform der MS und den sich daraus ergebenden körperlichen Beeinträchtigungen, unter denen sie leiden. Zudem am Wirkungsgrad ihrer Therapie, also ob und wie gut das eingesetzte Medikament hilft, aber auch von ihrem Lebensstil.

Gerade der Lebensstil spielt eine entscheidende Rolle, denn setzen sich MS-Betroffene großem Stress aus, ernähren sich schlecht oder leiden gar an einem Mangel an essenziellen Vitaminen, Mineralstoffen und Omega3-Fettsäuren, kann das dazu führen, dass es ihnen schlecht geht. Das kann sogar zu einem Schub führen. Ihre Lebensqualität wird stark gemindert.

Was du tun kannst um mehr gute Zeiten zu erleben, darum geht es in diesem Artikel – mit 9 Tipps für ein Leben mit mehr Lebensqualität und Lebensfreude.

Gute Zeiten – Schlechte Zeiten bei Multiple Sklerose

In guten Zeiten fühlen sich MS-Betroffene, als ob sie Bäume ausreißen könnten und in schlechten Zeiten fühlen sie sich andauernd müde, entkräftet und deprimiert. Die Stimmung sinkt in den Keller. Schlechte Laune vorprogrammiert. Sie werden unausstehlich und empfinden sich als Belastung für die Angehörigen. Der Körper schmerzt. Das Aufstehen fällt schwer. Die kognitiven Defizite spielen verrückt. Der Geist macht schlapp. Konzentration ist ein Fremdwort.

So hangeln sie sich von Tag zu Tag. Die schlechten Zeiten können andauern. Tage, Wochen oder gar länger. Kein Wunder, wenn sie der Mut und der Wille die Krankheit zu bewältigen verlässt.

Wenig überraschend, dass es in schlechten Zeiten auch für Angehörige schwierig wird, genügend Verständnis aufzubringen.

Ziel jedes MS-Betroffenen ist es das Fortschreiten der MS zu stoppen und die bestehenden Symptome zu lindern und dadurch wieder mehr Lebensqualität zurückzuerlangen.

Die nachfolgenden Tipps können dazu beitragen, dass auch du wieder mehr gute Zeiten erlebst.

9 Tipps für mehr gute Zeiten

Tipp 1 • Achte auf deine Ernährung

Wer kennt es nicht, das berühmte Zitat:

Du bist, was du isst.

Ludwig Feuerbach (1804 – 1872)

Die Ernährung ist eine wesentliche Grundlage für unsere Gesundheit. Eine ungesunde Ernährung begünstigt die Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie MS und gehört zu den Mitverursachern für Krankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dagegen kannst du durch eine gesunde Ernährung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Gibt es eine Verbindung zwischen der Ernährung und MS?

Professor Hartmut Wekerle, Direktor des Münchner Max-Planck-Instituts für Neurobiologie sagt: „Wir gehen davon aus, dass die Ernährung über die Darmflora auf die Multiple Sklerose einwirkt. Beim Entstehen der Erkrankung und vielleicht auch bei deren Fortschreiten. Die im Darm lebenden Bakterien ernähren sich von Nahrungsbestandteilen. Dabei entstehende Stoffwechselprodukte, beispielsweise kurzkettige Fettsäuren aus Ballaststoffen, können das Immunsystem beeinflussen. Kurzkettige Fettsäuren dienen u.a. als Botenstoff zwischen Darmflora und bestimmten Immunzellen, den s.g. Fresszellen. Diese beseitigen fremde Eindringlinge und abgestorbene Zellen und bekämpfen Entzündungsreaktionen. Deshalb spielen Sie auch bei MS eine Rolle.

Wer seine Ernährung umstellt, verändert vermutlich auch seine Darmflora.

Dies kann eventuell auch eine Erklärung dafür sein, warum sich in bestimmten Gegenden der Welt die MS-Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten teils deutlich geändert hat. Seit in Japan ein westlicherer Lebensstil Einzug gehalten hat, ist die Zahl der MS-Erkrankungen gestiegen.1

Überdenke deine Ernährung und versuche diese in neue Bahnen zu lenken. Ändere deine dir liebgewonnenen Gewohnheiten zu Gunsten deiner Gesundheit.

Wie es mir gelungen ist meine Ernährung erfolgreich umzustellen kannst du hier nachlesen.

Frau liegt in der Sonne und tankt Vitamin D
Um deinen Vitamin D-Spiegel aufzufüllen benötigst du Sonnenlicht.

Tipp 2 • Sorge für einen guten Vitamin D-Status

Du bist ständig müde, niedergeschlagen und immer wieder erkältet? Deine Muskeln und dein Kopf schmerzen? Deine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit lässt zu wünschen übrig?

Dann solltest du deinen Vitamin D-Status prüfen lassen. Denn Vitamin D hat einen großen Einfluss auf die verschiedensten Vorgänge im Körper und gerade für MS-Betroffene spielt Vitamin D eine besondere Rolle.

Im Artikel „Vitamin D: Wie du einen Mangel erkennst und behebst“ findest du wichtige Informationen über Vitamin D. Die wenigsten Menschen wissen, dass nur etwa 10 bis 20 % der Deutschen die empfohlene Zufuhrempfehlung von Vitamin D erreichen.2

Mit einem guten Vitamin D-Status kannst du deine MS-Therapie optimieren.

Tipp 3 • Achte auf regelmäßige körperliche Bewegung

Die regelmäßige Bewegung trägt zur Erhaltung der Gesundheit bei. Sportliche Aktivitäten beeinflussen Körpersysteme wie Atmung, Herz und Kreislauf, Gehirn, Immunsystem, Knochen, Muskeln, Verdauungssystem sowie den Energiestoffwechsel positiv.

Sport wird zumeist gleichbedeutend mit Muskelaufbau und Kalorienverbrennung gesetzt um fit und schlank zu werden.

Die Bedeutung für MS-Betroffene liegt jedoch eher in der Regulierung der für Entzündungen und das Immunsystem entscheidenden Hormone.

Die Wirkung von Sport auf deinen Körper

  • Sport hebt die Stimmung, verbessert die geistige Leistung, kognitive Funktionen und hemmt die Schmerzwahrnehmung.
  • Sport ist wichtig zur Vorbeugung einer stabilen Psyche und wirkt unterstützend bei der Behandlung von Depressionen.

Studien belegen, dass regelmäßige körperliche Bewegung das Fortschreiten der MS verlangsamen können und die Gesundheit allgemein verbessern.

Welche sportlichen Aktivitäten du in dein Leben einbinden kannst richtet sich danach, wie fit und mobil du bist und wie sich Sportarten, die du bevorzugst in deinen Alltag integrieren lassen.

Wenn deine Beweglichkeit durch Behinderungen oder auch durch Schmerzen eingeschränkt ist, musst du die Aktivitäten auf das für dich passende Niveau angleichen.

Höre auf deinen Körper und achte deine Grenzen.

Dein Ziel sollte im langsamen Aufbau von Ausdauer, Beweglichkeit, Geschick und Kraft liegen.

Wie du mehr Bewegung in deinen Alltag einbauen kannst

  • Plane 30 Minuten körperliche Betätigung an 3 bis 5 Tagen in deinem Kalender ein.
  • Beginne langsam und steigere deine Betätigungen bis zu dem Niveau, dass für dich geeignet ist.
  • Dabei solltest du zwischen weniger belastenden Sportarten wie beispielsweise Yoga, Tai-Chi, Pilates, Qi Gong und Walken mit kreislaufintensiverem Sport wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen wechseln.

Auch andere Bewegungsrituale bieten dir Möglichkeiten mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen, wie beispielsweise

  • Auto vs. Fahrrad
  • Spazieren gehen, ob mit oder ohne Hund, drehe eine Runde durch den Park.
  • Treppe vs. Aufzug
  • nutze die Mittagspause um eine Runde um den Block zu drehen. Nebeneffekte: Du tankst das Sonnenvitamin und dein Kopf wird frei.
  • laufe mehr barfuß, du kannst auch Barfuß-Schuhe * nutzen. Ich liebe diese Schuhe.

Tipp 4 • Arbeite an deinem Stressmanagement

Unser aller Alltag kann arg stressen. Doppelbelastungen durch Beruf und Familie, Leistungs- und Termindruck aber auch Perfektionismus überfordern uns. Das führt zu körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen, Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Verspannungen, Schlafstörungen und Schwindel. Aber auch zu psychischen Symptomen wie depressive Verstimmung, gesteigerte Ängstlichkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen.

Deshalb sind die Bewältigung und die Reduzierung von Stress sowohl für deine körperliche als auch für deine mentale Gesundheit von tragender Bedeutung.

Die Forschung deutet auf einen Zusammenhang zwischen negativem Stress und dem Fortschreiten von MS hin. Bei Stress löst der Körper die Freisetzung bestimmter Hormone aus, die Entzündungen verursachen. Entzündungen können bei MS-Betroffenen Symptome verschlimmern und auch Schübe auslösen.

Deshalb ist es gerade für MS-Betroffene wichtig Stress abzubauen und für einen Ausgleich an Entspannung zu sorgen.

Wie du dich entspannen kannst 

  • Achtsamkeitsübungen
  • Autogenes Training
  • MBSR, Achtsamkeits-basiertes Meditationsverfahren (Mindfulness-Based-Stress-Reduction)
  • Meditation
  • Progressive Muskelentspannung
  • Tai-Chi
  • Quigong
  • Yoga

Auch anregende geistige Beschäftigungen, Hobbys, Tagebuchschreiben, das Eintauchen in die Natur, ein Wellness-Tag, Tanzen und das Hören von Musik können dir helfen deinen Stresspegel abzubauen und deinen Body & Mind wieder in Einklang bringen.

Was du mit Entspannungstechniken erreichen kannst

Entspannungstechniken sorgen dafür, dass du Stress besser abbauen kannst und leichter in die Entspannung findest.

Bei regelmäßiger Durchführung kannst du
  • deine Konzentration- und Merkfähigkeit erhöhen,
  • deine Kreativität fördern,
  • deine Infektanfälligkeit verringern,
  • deine Schlafqualität verbessern und
  • du kannst mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit erzielen.

Voraussetzung dafür ist, dass du dir für die Durchführung deiner Entspannungstechniken Zeit nimmst und diese regelmäßig in deinen Alltagsablauf integrierst.

Tipp 5 • Überprüfe deinen Medikamenten- & Vitalstoff-Status

Jeder MS-Betroffene möchte seine Symptome lindern und das Fortschreiten der MS aufhalten. Sie vertrauen vollkommen oder gar einzig und allein auf die Schulmedizin. Und das, obwohl keines der vielen MS-Medikamente von sich behaupten kann, dass sie die Krankheit MS heilen können.

So nehmen sie die teils schwerwiegenden Nebenwirkungen dieser Medikamente billigend in Kauf. Zusätzlich zu den vorhandenen – für Außenstehende – meist unsichtbaren Symptomen.

MS-Betroffene vertrauen darauf, dass ihr Arzt Ihnen das für sie richtige MS-Medikament verordnet, oft ohne, dass sie über die Risiko-Nutzen-Abwägung ausführlich informiert werden. Vielleicht geht es dir genauso?

Wie du das ändern kannst?

Stärke deine Gesundheitskompetenz! Informiere dich ausführlich über dein MS-Medikament. Wie du das machst?

Ganz einfach. In meinem Artikel „Diagnose MS: Wie wird Multiple Sklerose behandelt?“ gebe ich auf diese Frage Antworten. Auch weise ich hier auf einen wichtigen Artikel hin: „Was nützen die Basistherapien?“. Sehr lesenswert. Die hierin empfohlene Veröffentlichung „Immuntherapien der Multiplen Sklerose 2008 (Aktualisierung März 2013)“ verlinke ich dir hier gerne.

Diese verständlich geschriebene Lektüre lege ich dir ans Herz. Geballte Informationen in einer PDF-Datei, die du dir herunterladen kannst. Hierin findest du alle wichtigen Informationen auch zu deinem MS-Medikament. So kannst du eine Risiko-Nutzen-Abwägung vornehmen, falls du das möchtest und dich gut auf ein Grundsatzgespräch mit deinem Arzt vorbereiten indem du auf diese Veröffentlichung zurückgreifst.

Durch das Studium dieser Informationen und Dank des Bestsellers von Prof. Dr. George Jelinek „Multiple Sklerose überwinden“ *, fasste ich Anfang Februar 2020 nach meiner Risiko-Nutzen-Abwägung den Entschluss meine Basis-Therapie (Copaxone® Pen) und auch die von mir zusätzlich durchgeführte hochdosierte Vitamin D-Therapie (Coimbra Protokoll) zu beenden.

Bis heute lebe ich mit meinem neuen Lebensstil-Programm ohne Basis-Medikament und es geht mir gut damit.

Helfen Nahrungsergänzungsmittel?

Damit das so bleibt, supplementiere ich zusätzlich zu meiner gesunden Ernährung für mich wichtige Nahrungsergänzungsmittel wie:

  • Vitamin D3 *,
  • Vitamin B12 bzw. Vitamin B-Komplex,
  • Vitamin E,
  • Omega 3-Fettsäuren,
  • Glucosamin, als N-Acetyl-Form,
  • Coenzym Q 10,
  • Magnesium,
  • Selen und Zink.

Einige dieser Vitalstoffe beschreibt Dr. Jelinek in seinem Buch als möglichweise nützliche Nahrungsergänzungsmittel.3

Auch in den Büchern von Sven Böttcher (MS-Betroffener) „Diagnose: unheilbar. Therapie: selbstbestimmt“ * und Anthony William (Medical Medium) „Selleriesaft“ * werden diese und weitere Vitalstoffe empfohlen.

Zu den Vitalstoffen werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlich berichten.

Wenn du gerne darüber informiert werden möchtest, dann abonniere meinen Newsletter. So bekommst du ganz automatisch die neuesten Artikel mit gesunden Impulsen in dein Postfach.

Es geht also doch nicht ganz ohne oder wie von Zauberhand, dass es mir so gut geht.

Schon bevor ich im Jahr 2007 meine Diagnose Brust-Krebs erhielt, habe ich mich mit Vitalstoffen beschäftigt. Viele verschiedene Nahrungsergänzungsmittel von unterschiedlichen Unternehmen bestellt und lange getestet. Stichwort: Versuchskaninchen. Bis ich zu den Präparaten gefunden habe, die ich dir hier auf meinem Blog mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass ich dir keinesfalls dazu rate deine bestehende Basis-Therapie ab- oder zu-unterbrechen oder diese eigenständig zu verändern. Alle Fragen rund um das Thema Medikamente solltest du immer in enger Absprache mit deinem behandelnden Arzt abklären.

Ich liefere dir hier nur Wissen, dass ich mir über einen langen Zeitraum erarbeitet habe. Da ich als Langzeit-Überlebende nach Brust-Krebs zu den „unheilbar optimistischen“ Menschen gehöre und zudem mutig und neugierig bin. Ich scheue mich nicht mein eigenes Versuchskaninchen zu sein und probiere und studiere so lange, bis ich weiß, ob es für meinen Körper gut ist. Wenn dem dann so ist, dann nutze ich es. So wird ein Schuh daraus und deshalb kann ich meine am eigenen Körper gesammelten Erfahrungen guten Gewissens mit dir teilen und empfehlen.

Tipp 6 • Aktiv um Hilfe bitten und Hilfe annehmen

Wie eingangs beschrieben fühlen MS-Betroffene in schlechten Zeiten vermehrte Müdigkeit, sind möglicherweise depressiv, nicht mehr leistungsfähig und fühlen sich mit allem überfordert. Kurz: Sie sind körperlich wie mental erschöpft.

Gerade dann benötigen Sie Hilfe und Unterstützung. Sei es im Haushalt, beim Einkauf, bei der Kindererziehung, bei der Pflege der Angehörigen oder im Job.

Doch es fällt nicht jedem leicht aktiv um Hilfe zu bitten.

Um Hilfe bitten bedeutet keine Schwäche zeigen

Egal ob alt oder jung, Frau oder Mann, es fällt uns oft schwer unsere Bedürfnisse mitzuteilen und um Hilfe zu bitten. Denn wir denken, dass es als ein Zeichen der Schwäche gedeutet würde. Wir meinen, wir müssten alles allein schaffen. Dürften keine Schwäche zeigen und müssen zeigen, dass wir stark sind. Wir denken, dass wir allen zeigen müssen, dass wir das Leben allein meistern können.

Dem ist jedoch nicht immer so. Ob alt oder jung, ob Frau oder Mann, ob gesund oder krank, alle Menschen haben das Recht um Hilfe zu bitten, ganz ohne das Gefühl haben zu müssen nicht gut genug zu sein.

Du hast genügend Gründe um Hilfe zu bitten

Du bist krank. Du leidest unter diversen unsichtbaren Symptomen und bist vielleicht mehr oder weniger in deiner Beweglichkeit durch Behinderungen eingeschränkt.

Tipp 7 • Alte Glaubenssätze loslassen

Lasse die alten Glaubenssätze los und lasse dir helfen:

  • Im Haushalt, durch die Familie oder auch durch eine Haushaltshilfe, so dies finanziell möglich ist.
  • Der Hund muss raus. Dies kann auch einmal dein Partner oder Kind, ein Freund oder Nachbar übernehmen.
  • Die Pflege von Angehörigen kann durch die Beantragung eines Pflegegrades von Profis übernommen werden. Lasse dir auch bei der Beantragung des Pflegegrades helfen falls nötig.
  • Im Job kannst du, so du möchtest, dass dein Chef und die anderen Angestellten um deine Krankheit wissen, um kurze Ruhe-Phasen während der Arbeitszeit oder sogar um die Änderung deiner vereinbarten Arbeitszeit bitten.

So gibt es noch viele weitere Beispiele, wie zum Beispiel die leidige Steuererklärung einmal von jemand anderem erledigen zu lassen.

Besprich mit deinen Liebsten, Freunden und Verwandten wie es dir geht und worin du Unterstützung benötigst, und du wirst sehen, alle werden von Herzen gerne bereit sein dich, wo immer es geht zu unterstützen.

Wichtig ist, dass du es dann auch zulässt und deren Hilfe annimmst.

Mir ging es wie den meisten Menschen. Um Hilfe bitten war mir unmöglich. Nachdem ich meinen alten Glaubenssatz aufgelöst hatte, bat ich um Hilfe. Und siehe da, mir wird auf vielfältige Art und Weise geholfen.

Für diese Hilfe bin ich unendlich dankbar. Ganz besonders bedanke ich mich bei meinem Mann, meiner Tochter, meiner Mama und meiner Freundin Dagmar. Sie unterstützen mich auf vielfache und liebevolle Weise. Schön, dass es euch gibt.

Danksagung an die Menschen, die mir auf vielfältige Weise helfen.

Tipp 8 • Lebensstil überdenken • Programm erstellen

Du siehst, es gibt einige Dinge, die du unternehmen kannst, um dir die schlechten Zeiten zu guten (oder zumindest besseren) Zeiten werden zu lassen.

Jetzt liegt es an dir. Mache dir Gedanken über deinen derzeitigen Lebensstil.

Erstelle dir dein neues Lebensstil-Programm.

Gibt es Dinge, die du in deinem Leben verändern möchtest? Wenn ja, welche?

Erstelle dir am besten ein Mindmap. Lasse deine Ideen ungefiltert sprudeln und sammle diese beim Brainwriting, so kommst du zu deinem lebensverändernden Programm.

Vielleicht kann dir meine kostenlose „Anleitung zum neuen Lebensstil-Programm“ dabei helfen deinem Leben mehr gute Zeiten zu bescheren. Nutze dieses Mini-E-Book gerne als Leitfaden.

Tipp 9 • Veränderungen Schritt für Schritt angehen

Sein Leben grundlegend zu verändern braucht Zeit. Beim einen mehr, beim anderen weniger. Bei mir hat es einige Monate gebraucht.

Wesentliche Zutaten zum Gelingen sind eine konkrete Zielsetzung und Geduld.

Es macht keinen Sinn fünf Schritte auf einmal nehmen zu wollen. Zerlege deine Ziele in möglichst kleine und realistische Ziel-Schritte, dadurch siehst du das Licht am Ende des Tunnels schneller.

Fazit & Apell

Gönne dir wieder mehr gute Zeiten und steigere deine Lebensqualität, indem du noch heute mit deinen Lebensstil-Veränderungen beginnst.

Fokussiere dich auf dein Ziel und richte deine komplette Energie darauf. Tag für Tag. Bis du es geschafft hast. Zum Schluß noch eine Bitte: Begreife Rückschläge als Chance.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Seneca – römischer Dichter und Philosoph –

Wage dich und erstelle jetzt dein neues Lebensstil-Programm. Sei geduldig mit dir, aber vor allem, auch wenn dich gerade einmal der Mut verlassen hat,

bleibe oder werde unheilbar optimistisch – so wie ich.

Wie sorgst du für mehr „gute“ Zeiten?

Hast du einen Tipp, den du teilen möchtest? Hinterlasse deinen Kommentar. Ich freue mich darauf.

Quellen

  1. https://dgn.org/presse/pressemitteilungen/hirnforschung-im-darm-wie-die-darmflora-das-gehirn-krank-macht-und-wie-sie-es-schuetzt/
  2. https://www.lebensmittelverband.de/de/presse/pressemitteilungen/pm-20190306-tag-der-gesunden-ernaehrung-nahrungsergaenzungsmittel-koennen-helfen-die-zufuhrempfehlungen-fuer-vitamine-und-mineralstoffe-zu-erreichen
  3. Multiple Sklerose überwinden, Das weltweit bewährte 7-Schritte Programm für ein gesundes und aktives Leben, Unimedica, 2. deutsche Auflage 2018, Prof. Dr. George Jelinek

Hinweis

Die hier gezeigten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information – keinesfalls dazu Krankheiten zu diagnostizieren oder zu heilen.

Die Nutzung der bereitgestellten Informationen geschieht auf eigene Verantwortung und ersetzt nicht die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt. Bei körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen wird die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten sowie die Befolgung der vereinbarten Therapie empfohlen. Ich vermeide alles, was Hilfesuchende dazu veranlassen könnte ärztliche Behandlungen und Konsultationen hinauszuzögern, zu unterbrechen, zu unterlassen oder abzubrechen. Ich empfehle keine Arzneimittel. Auch gebe ich keine Ratschläge hinsichtlich einer veränderten Einnahme und/oder des Absetzens ärztlich verordneter Medikamente. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden um eigenständige Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und durchzuführen.

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2 Kommentare

  1. Liebe Doris, ich bewundere Deinen Einsatz für mehr gute Zeiten für Dich und Deine Leser und freue mich riesig über Deinen Erfolg. Mach weiter so.

    Antworten
    • Liebe Dagmar, ich danke dir für deine Hilfe, dein offenes Ohr und unsere gemeinsame Zeit. Schön dass es dich gibt.

      Antworten

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Hallo, ich bin Doris

Hallo, ich bin Doris

Seit 2019 habe ich die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Ab da hieß es für mich: Alles auf Neustart! Neugierig und mutig habe ich verschiedene auch unkonventionelle Behandlungsmethoden ausprobiert und ein neues Lebensstil-Programm für mich entdeckt.

Darüber schreibe ich hier, um anderen MS-Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden die Krankheit MS nahe zu bringen, Sie zu informieren und mit hoffnungsgebenden Impulsen zur Seite zu stehen. Für ein Leben mit mehr Lebensfreude und Lebensqualität – trotz MS.

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